Lebendige Gedenkkultur
Menschen ein Gesicht geben,
die aufgrund ihrer ethnischen Zugehörigkeit,
weil sie eine psychsche oder physische Beeintächtigung hatten,
wegen ihrer politischen oder religiösen Überzeugung
vom Nationalsozialismus und seinen Schergen verfolgt und zum Teil ermordet wurden...
Das hat sich das international agierende Kunstprojekt der “Stolpersteine”,
das vom deutschen Künstler Gunter Demnig initiiert wurde,
zur Aufgabe gemacht.
Gemeinsam mit unserem Begleiter, dem Historiker Thomas Stoppacher vom Verein “Granatapfel”
hat die 2AKTS sich auf die Suche nach den Spuren von Menschen gemacht,
die vertrieben, verfolgt, mishandelt und zum Teil ermordet wurden,
um sie und ihre Schicksale sichtbar zu machen und dafür zu sorgen,
dass sich – gerade in Zeiten von wieder zunehmendem Antisemitismus und Radikalisierungstendenzen -
die Geschichte der nationalsozialistischen Traumata nicht wiederholen.
Der Stadtspaziergang der anderen Art wurde durch viele relevante Fragen durch die Studierenden
und einer regen Diskussion begleitet...
Wider das Vergessen und als starkes Zeichen, dass gerade heute wieder Zivilcourage gefordert ist,
wenn menschenverachtende Parolen salonfähig zu werden scheinen.
Text und Bilder: Sebastian Schlöglmann